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Kurzüberblick über die Geschichte Hochhausens


Hochhausen wurde erstmals 780/802 n. Chr. in Fulda (im Codex Eberhardi) erwähnt.
Die älteste Urkunde über Hochhausen stammt aus dem Jahr 1149.

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Im Jahr 1244 wurden zum erstenmal die Ritter von Hochhausen urkundlich erwähnt.
Der Hofhausturm, das älteste Gebäude unseres Dorfes, ist ein Überrest seiner Burg.
Ursprünglich war das Dorf von einer Mauer und drei Toren umgeben, welche 1867 entfernt wurden.
Hochhausen war wahrscheinlich ein ehemaliges Königsgut.

Das Dorf blieb im Besitz des fränkischen Königshauses bis König Konrad es um 1130 dem Kloster Ebrach schenkte.
1149 gelangte dieser Besitz des Klosters Ebrach durch Tausch an das Stift Würzburg und ging 1276 an die Grafen von Wertheim über.
Güter in Hochhausen besaßen außerdem noch Kurmainz, das Kloster Bronnbach und seit 1340 die Herren von Rosenberg.
Bis 1803 gehörte das Dorf dem Kurfürstentum Mainz, später dem Fürstentum Leiningen und ab 1806 dem Großherzogtum Baden.
Mit dem 1. Juli 1971 gehört die Gemeinde nach Tauberbischofsheim.



Das Christentum mag schon zur Zeit des heiligen Bonifatius hier Eingang gefunden haben, als dieser das Bistum Würzburg gründete und schon im Jahr 722 im benachbarten Tauberbischofsheim eine Kirche einweihte.
Kurze Zeit später (etwa 725 bis 735) baute er für seine Verwandte Lioba dort das Kloster.
Es ist gut vorstellbar, dass auch die Töchter der fränkischen Edlen aus dem Königsgut Hochhausen dort die Klosterschule der hl. Lioba besuchten.
Von Tauberbischofsheim wissen wir, dass es um 800 zum Bistum Würzburg gehört hatte, vom Jahr 900 ab etwa zum Erzbistum Mainz.
Dasselbe mag wohl auch für Hochhausen gelten, denn schon 1223 wird Mainz urkundlich erwähnt, das in Hochhausen Lehensgüter erhielt.



Die Gemeinde erhielt erst nach 1491 ein eigenes Dorfgericht und einen Schultheißen.
Nachweislich seit 1668 bestätigte das kurmainzische Amt Bischofsheim den jeweiligen Schultheißen und die Gerichtspersonen von Hochhausen.
Ein Gerichtssiegel der Gemeinde ist erst ab 1749 nachzuweisen.



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Das heutige Wappen zeigt: In geteiltem Schild oben in Gold einen wachsenden roten Löwen; unten in Rot ein achtspeichiges silbernes Rad.




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Die Kirche St. Pankratius ist ein moderner, großer Kirchenbau aus dem Jahr 1964, der Kirchturm wurde ab 1329 auf den Grundmauern der alten St. Michaels-Kirche errichtet.




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Von 1612 stammt das Fachwerkhaus Gasthaus Zum Engel, in dem der Feldherr Tilly 1631 im Dreißigjährigen Krieg übernachtet haben soll.




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Die alte schmale Tauberbrücke, mit einer sehenswerten Nepomukstatue, soll 1733 bei einem Hochwasser sehr beschädigt worden sein. Am 24. Juli fand hier eine Schlacht im deutschen Bruderkrieg statt zwischen Oldenburgern und Badensern statt. 1955 wurden bei der Brücke Auszüge eines Spielfilmes gedreht.




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Altehrwürdige Bildstöcke findet man im Ort und in der Flur, darunter auch ein Bildstock mit dem seltenen Thema Christi Geburt im Stall.




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Der Friedhof hat ein schönes Renaissanceportal, die Friedhofskapelle birgt sehenswerte Epitaphe und wertvolle Holzplastiken (Vierzehn Nothelfer, Pieta).




Der Ort selbst hat sich vom Dorf zur Stadtrandsiedlung fortentwickelt.


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Stand 08.08.2010

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