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Komponist, Liedtexter und Dirigent Anton Zeller

Anton Zeller, 1926 in Obersinn (Spessart) geboren, besuchte nach der Schule die Militär-Musikschule in Freiburg/Sachsen, anschließend das Bayrische Staatskonservatorium für Musik in Würzburg. Als Soldat geriet er dann in Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr jedoch, im Herbst 1945, nahm er das Musikstudium in Würzburg wieder auf. Von 1947 bis 1949 war er Soloflötist an der "Comischen Oper" in Stuttgart und von 1950 bis 1956 beim Musikkorps-Bundesgrenzschutz in München. 1953 heiratete Anton Zeller. Von 1956 bis 1980 war er Soloflötist und Korpsführer des Heeresmusikkorps 4 in München und des Heeresmusikkorps 12 in Würzburg. 1980 zog er dann nach Hochhausen.
Von 1978 bis 1987 war er Lehrer und Dirigent der Musikkapelle Hochhausen, mit welcher er u. a. nach Vitry, nach Bonn zum damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, sowie nach Berlin zum damals regierenden Brgermeister Richard von Weizsäcker, reiste. Mit seiner Frau Irmgard Zeller legte er 1980 den Grundstein für die heutigen Prunksitzungen. Anton Zeller schrieb für den Musikverein viele Walzer, Potpourris, den Marsch "Gruß an Vitry", den Feuerwehr- und Fußballermarsch. Desweiteren textete er die Hochhäuser Faschingslieder. Viele Lieder schrieb er nicht nur für die Musikkapelle, sondern auch für den hiesigen Gesangverein, dessen Vizechorleiter er war. Unter anderem waren da zwei Hochhäuser Lieder ("Sehnsucht nach Hochhausen" und "Wunderschön bist Du Hochhausen") und eine Messe für Chor und Bläser dabei. 1991 wurde er vom Gesangverein zum Ehrenmitglied und 1996 vom Musikverein zum Ehrendirigenten ernannt. Anton Zeller, der noch bis ins hohe Alter Dirigent des Werbacher Männerchores war, besaß die Goldene Ehren- und die Silberne Dirigentennadel des Deutschen Blasmusikverbandes, sowie des Badisch-Fränkischen Sängerbundes.
1980 wurde Anton Zeller für seine Verdienste um die Chormusik und für seine engagierte Tätigkeit in seiner früheren Heimatgemeinde Margetshöchheim mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Aus der Ehe mit seiner Frau Irmgard gingen drei Kinder und sechs Enkelkinder hervor.
Am 15.03.2005 verstarb Anton Zeller im Alter von 78 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme auf dem Hochhäuser Friedhof beigesetzt.


Sehnsucht nach Hochhausen

Im Taubertal, inmitten grüner Wiesen,
da liegt ein kleines Dörflein wunderschön.
Wenn dort die ersten Frühlingsblumen sprießen,
möcht ich so gerne nach Hochhausen gehn.
Refr.: Ich hab im Herzen Sehnsucht nach Hochhausen,
nach diesem kleinen Ort zieht es mich hin.
Mich quält das Heimweh in der Fremde draußen,
ich möchte noch heute heimwärts ziehn.

Bildstöcke stehen dort an vielen Wegen,
die Gegend wird Madonnenland genannt.
O Muttergottes bleib mit deinem Segen,
breit deinen Mantel über dieses Land.

Hochhausen du, ein Traum aus Kindertagen,
dein schönes Bild in meinem Herzen blieb.
Drum möchte ich jeden Tag ein paarmal sagen:
Dich mein Hochhausen hab ich ja so lieb!

Text und Meldodie: Toni Zeller


Wunderschön bist du Hochhausen

Kennst du das kleine stille Dorf, im Badisch-Frankenland?
Nicht weit von Tauberbischofsheim, Hochhausen wirds genannt!
Weithin grüßt die Kirchturmspitze in das Tal hinaus,
dort wo die Tauber ruhig fließt, ja dort bin ich zuhaus.
Refr.: Wunderschön bist du Hochhausen, meine teure Heimat du.
Du bist meine große Liebe, meine Sehnsucht, meine Ruh.
Wunderschön bist du Hochhausen, ja du bist mein ganzes Glück
und es zieht mich immer wieder ein großes Heimweh zurück.

Ins fremde Land bin ich gezogen, bis ans große Meer,
so vieles hab ich abgewogen, doch mein Herz blieb leer.
Immer wieder zog es mich zurück ins Heimattal,
vor Freude jubelte mein Herz, drum sang ich jedesmal:

Ja, hier wo meine Wiege stand, da möchte ich immer sein.
Hier wo ich meine Freunde fand, bei frohem Lied, beim Wein.
Hier wo ich so heißgeküsst, da geh ich nimmer fort.
Du mein Hochhausen sei gegrüßt, du lieber, kleiner Ort:

Text und Melodie: Toni Zeller

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Stand 30.01.2008

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